Blumengärten

Göteborg ~ Frankfurt ~ Hannover

21. Juni 2026

Nach dem Frühstück hieß es heute zunächst packen, auschecken und zum Glück das Gepäck im Hotel lassen. Die Lage vom Comfort Hotel Göteborg direkt am Verkehrsknotenpunkt Stenpiren ist dafür genial. Vom Hotel führte mich zunächst ein Spaziergang am Kanal Stora Hammkanalen entlang zu Trädgårdsföreningen, einem schönen Park mitten in der Stadt.

In Trädgårdsföreningen habe ich beim Reinkommen festgestellt, dass ich zum Rosenfest da war. Ich wurde so im Rosengarten, der jetzt im Juni sowieso schon toll blüht und duftet, auch noch vom Göteborgs Salongsorkester mit einem Konzert empfangen - mein Timing war gut, ich kam pünktlich zum Beginn des Konzerts. Neben dem Rosengarten bietet der Park auch noch ein hübsches Palmenhaus, das - auch wenn der eine Flügel gerade renoviert wurde - auch so schon beeindruckend war.

Trädgårdsföreningen: Göteborgs Salongsorkester

Nachdem ich ausgiebig durch den Park und seine Gärten gestromert war, ging es mit der Straßenbahn zu Göteborgs Botaniska Trädgård, dem Botanischen Garten Göteborgs. Allein die Fahrt mit der Straßenbahn ist lohnenswert, es gibt viele beeindruckende Gebäude am Weg - auch wenn die Straßenbahnen in Göteborg zum Teil uralt sind. Der Botanische Garten besticht durch viele hübsch angelegte Gärten wie z.B. dem japanischen Garten oder dem Bambusgarten. Mitten im Park gibt es einen Berg, dessen Ersteigung sich lohnt, von da hat man eine hübsche Sicht.

Nach so vielen Blumen und vor allem gelaufenen Kilometern war ich dann aber doch hungrig und fand mit Kashi einen leckeren Sushi-Laden am Weg zurück in die Innenstadt - das ist dann doch nochmal etwas anderes als die Sushis von gestern Abend. Zurück in der Stadt fuhr ich nochmal im strahlenden Sonnenschein mit der Fähre bis Klippan und zurück.

Danach musste ich leider schon mein Gepäck einsammeln, mich umziehen und es ging mit dem Flughafenbus zum Flughafen und ich bin nun auf dem Weg über Frankfurt zurück nach Hannover. Es gab in Frankfurt ein wenig Wetter (aka Gewitter und Hagel), sodass alles ein wenig Verspätung hatte, wir aber beim Anflug nach Frankfurt eine tolle Sicht hatten und ich es ein wenig bereut hatte, dass ich meine Kamera im Gepäckfach verstaut hatte. Aber zum Glück kann ein Handy auch fotografieren. Nur mein Gepäck hatte den Umstieg nicht geschafft - aber wurde mir problemlos am nächsten Tag nachgeliefert.

Es gibt in Göteborg auf jeden Fall noch jede Menge zu entdecken: eine Stadtführung (irgendwie war mir die Zeit dafür ausgegangen...), die übrigen südlichen Schäreninseln, die nördlichen Schäreninseln, das riesige Naturschutzgebiet Änggårdsbergen hinter dem botanischen Garten, die Aussicht aus dem Keilers Park auf die Innenstadt und die verschiedenen Museen wie das nautische Museum. Nicht zu vergessen natürlich auch die dieses Mal geschlossenen Orte wie die Saluhallen und das Kronhuset.

Hej då, Göteborg!