Als ich zum Arbeiten in Frankfurt war, kam ich am Dienstag spontan auf die Idee am Donnerstag nach Halifax zu fliegen. Der Plan war gut, hatte nur einen Haken - ich war bis Mittwoch geplant in Frankfurt und am Donnerstag wollte ich fliegen und ich brauchte noch einen Pass, eine Kamera und Klamotten. Das hieß einmal in den sauren Apfel beißen, Mittwochabend nach Hannover und Donnerstagmorgen zurück nach Frankfurt. Aber immerhin war auf dem Flug nach Halifax viel Platz. Nachdem ich am Donnerstag dann nochmal im Büro gearbeitet hatte, ging es am Nachmittag rüber zum Flughafen und mit der Discover über den großen Teich. An Bord hatten wir eine super nette und aufmerksame Crew und nach einem leckeren Essen und einer Runde schlafen kam schon Neufundland in Sicht.
Auch wenn wir etwas verspätet losgefahren waren, war die Maschine in Halifax überpünktlich, sodass ich zur offiziellen Landezeit schon aus dem Sicherheitsbereich des Flughafens war. Und Kanada hat dabei einmal mehr demonstriert, dass sie wissen, wie man Immigration-Prozesse effizient organisiert - ganz im Gegensatz zu ihrem südlichen Nachbarn (falls jemand dieser Satz bekannt vorkommt - ich hab ihn vor einem Jahr schonmal über Vancouver geschrieben, der Unterschied ist einfach wie Tag und Nacht). Vom Flughafen ging es mit dem Bus nach Halifax Downtown. Nachdem ich mein Gepäck einmal im Hotel geparkt hatte, ging es nochmal los, eine kleine Runde zur öffentlichen Bibliothek und im Dunklen und im Nebel noch ein kurzer Abstecher an das Wasser.